Schildkröten: 1 (+4 bisher)
Heute war gleich nach dem Aufstehen klar, dass das hier heute sehr sehr viel entspannter als die letzten Tage ablaufen wird, an denen wir sehr viel Action hatten und abends bewusstlos ins Bett gefallen sind. Heute stand lange frühstücken (Avocado, Rührei, Brot und Haferflocken mit Apfel) an und dann erstmal eine gute lange Weile chillen. Hieß für mich hier zu schreiben und mit Renes Computer verrückt zu werden und für Rene nach dem Frühstück wieder schlafen zu gehen.
Wetter für heute war. Windig!
Irgendwann gegen Mittag waren wir bereit unsere großartige Unterkunft zu verlassen und wieder nach Kona zu fahren, dass hier gleich um die Ecke ist und eine kleine Stadt ist, die sich schon irgendwie auf den Tourismus fokussiert, die aber noch genug Eigenes hat, um nicht als völlig unauthentisch durchzugehen.
Wir sind dann einfach schön am Strand lang gebummelt, haben viele tolle kleine Geschäfte besucht und uns verrückter- und untypischerweise jede Menge Creme-Tester auf die Arme geschmiert, die dann dermaßen gut rochen, dass ich einen mega Hunger bekommen habe. Hier gibts tolle Kombinationen aus Avocado und einheimischen Blumen!
Ein Geschäft hatte es uns besonders angetan, da gab es viel Nippes aber auch der wirkte authentisch und nicht random aus China für das entsprechende Touristenziel importiert. Vom Frühstücksbrett bis über Schlüsselanhänger wirkte hier alles sehr individuell und zum Glück gabs den Cocktail danach, sonst wäre ich jetzt arm.
Der Hunger wurde dann langsam zu einem riesengroßen Loch im Bauch und so zogen wir weiter um Fisch zu essen. Dafür ist Kona dann wohl auch bekannt. Fisch und Kaffee. Kona Kaffee ist einer der teuersten Kaffee der Welt, heute sollte es aber Fisch sein. Wir sind dann im Fish Hopper eingekehrt. Was ziemlich ansprechend war, war dass man die Tagesgerichte verpackt uns aufdrapiert im Eingangsbereich begutachten konnte und der Mahi Mahi (Fisch) mit Wasabi Kartoffel Pü und Gemüse und Buttersoße und Paprika Soße eroberte sofort mein Herz. Und der leckere Tages-Kolada mit hawaiianischem Rum und und Melonen Likör und Passionsfrucht. Der hat dann nicht nur mein Herz, sondern auch mein Hirn beschwipst. Machte aber nichts! Irgendwo zischen Mahi und Kolada ist mir dann schlagartig bewusst geworden, dass ich jetzt seit vielen Tagen am Stück schon jeden Mittag was gegessen habe und wie oft in den letzten Monaten genau das aufgrund von "zu viel zu tun" und "schaff ich nicht" runtergefallen ist und unglaublich dämlich ich das finde. Und verrückt und sinnlos und übertrieben. Vorsatz für das aktuelle Lebensjahr ist dann also Mittagessen!



Der weitere Verlauf der Stadtwanderung sollte eigentlich mit dem Besuch einer Stätte/Tempel enden, wir sind aber nur bis zum kleinen Kamakahonu Beach gekommen. Ganz kleiner Strand in der Stadt, mit weichen, gelben Sand und türkisen Wasser und am besten: relativ viele Leute schnorchelten. Also zurück zum Auto, Sachen holen und ab ins Wasser. Hat sich auch richtig gelohnt, einfach aufs Wasser legen und den ganzen gelben, weiß rosa und blauen Fischen zu sehen. Mehr war heute nicht zu tun und ein ganz kleines bisschen hatte ich das Gefühl, dass Hawaii genau das von uns wollte, damit wir morgen bereit für den Mauna Kea sind. Nagut, es gab noch einen Sundowner :-)
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| Spinat-Salat mit Erdbeeren, Macadama Nüssen und Feta |
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| Happy Hour Mai Tai |
Aber morgen dann: Hoher Berg im Anmarsch!!












